1. Internationale WiG-Summer School: Die Teilnehmer wünschen sich Kontinuität

Eine tiefe Erfahrung der Geschwisterlichkeit bei ersten internationalen WiG-Summer-School und der Wunsch sich 2013  erneut zu treffen… in Madrid!

Montag den 17. September 2012
Unser Korrespondent:  Von Isaias Hernando

120912_Summer_Portogallo_24_rid„Fado“ ist der beste Ausdruck für die bekannte portugiesische Musik; seine Melancholie und Nostalgie drückt  ein wenig (und auch sehr viel) die alltäglichen Verletzungen aus.  „All dies existiert, all dies ist traurig, alles ist fado“ sind die Worte eines berühmten Fado, der abends und nachts in vielen Restaurants von Lissabon gesungen wird: bei Kerzenlicht, in einer bewegenden Stille und einzigartigen Atmosphäre.
Nur Portugiesen scheinen die Fähigkeit zu haben, Wunden in dieser besonderen Weise zu verwandeln,  sie als Teil des Lebens durch ein Lied, Schönheit, Leidenschaft und Kunst ausdrücken. Es sagt viel über den Charakter dieser Menschen, dieser großen Nation, die so viel zu sagen hat und  viel zu geben hat, Europa und die Welt. Deswegen enthielt das Programm der Sommer Schule  auch einige „Ausflüge“ in die Abrigada und ihre Umgebung: nicht nur um den Fado zu hören, sondern auch  um andere wichtige Realitäten kennen zu lernen.

Der ersten Ausflug machten wir zu einem der WiG-Unternehmen der „Faria und Irmao Gruppe“, die ein Schuhgeschäft mit 60 Angestellten betreiben.  120912_Summer_Portogallo_31_ridDie Brüder Antonio Josè und Acacio Faria stellten  den Teilnehmern der Summer School mit größter Offenheit ihr Industrieunternehmen vor. Das Wichtigste für den Erfolg ihres Unternehmens: „ Die Liebe ist das  kostbarste Kapital“. Sie bericheten dabei nicht in der Theorie, sondern erzählten uns Teilnehmern die vielen konkreten Erfahrungen mit ihren Angestellten, konkrete Tatsachen, die wichtigste „Zutat“ des „sozialen Kapitals“, von dem wir schon während der Schulung gehört hatten. 

Es folgte eine Tagung mit dem Titel: „Die Ökonomie und das Gemeinwohl: Der Wert der Beziehungsgüter“. Sie wurde von Luigino Bruni und Luca Crivelli durchgeführt, 120914_Lisbona_02_ridTagungsort war die Hochschule für Sozialwissenschaften und Politik an der Technischen Universität Lissabon. Eingeladen  hatten die Verantwortlichen für den Master in „Positiver Psychologie“. Einige Studenten dieser Fakultät nahmen an der Summer School teil und unterstrichen die vielen gemeinsamen Anknüpfungspunkte zwischen Psychologie und den Prinzipien der Wirtschaft in Gemeinschaft.  Am besten versteht man, was damit gemeint ist, wenn man Facebook-Eintragungen über diese Tagung nachliest: Helena Marujo, von der Koordinatorin des Masters fasste es in diese Worte: „Dies ist ein Moment reinen intellektuellen Genusses, mit unglaublichen und praktischen Auswirkungen und Konsequenzen. Wir haben das Auditorium mit einer großen Energie erfüllt, wie sie nur aus einem Glauben an Lösungen für, die schwierigsten und schmerzlichsten Probleme, die wir erleben: Auch die Wirtschaft kennt neue sinnvolle, menschliche und ethische Lösungen. Dies ist der Weg den wir beschreiten müssen!“

Am Samstagmorgen begann die Präsentation von acht möglichen Unternehmenskonzepten, die in den Gruppen erarbeitet worden waren. Der hohe persönlichen 120912_Summer_Portogallo_35_ridEinsatz jedes Einzelnen und die Reife dieser jungen Wirtschaftsakteure erwies sich als hervorstechendstes Merkmal dieser Sommer Schulung. Eine große Hilfe war auch die bis ins Detail gut vorbereitete Organisation, denn Gemeinschaft war nicht nur Thema der Konferenz, sondern war auch jedes „Stückchen“ gelebtes Miteinander. Die Studenten hatten dies bemerkt und gaben in ihren Eindrücken besonders diese Gemeinschaft wieder. Der interdisziplinäre Charakter der Tagung trug dazu bei, dass die Studenten sich wünschten so weiterzumachen und diese Erfahrung weiterzugeben „…an Millionen junger Leute, die in der Wirtschaft arbeiten. Dies ist eine neue Vision, fähig, die Welt zu verändern.“

Ihren Eindruck drückten die Organisatoren zusammenfassend so aus:  “Die erste internationale WiG-Summer School hat uns überzeugt, dass die WiG eine Zukunft hat, weil es Euch gibt; die Flamme brennt weiter…“ Im Konkreten bedeutete dies: Die jungen Teilnehmer haben vorgeschlagen eine „internationale Kommission der jungen WiG-Akteure“ zu gründen, die diese Sommer-Tagungen weiterführen wird und sich schon ein Datum gesetzt für die nächste Schulung 2013, möglicherweise in Madrid.

Video Summer School

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