“Mit christlichen Werten in Führung gehen”

Die „Wirtschaft in Gemeinschaft“ (WiG) Deutschland präsentierte sich vom 23.-26. Februar 2011 auf dem siebten „Kongress christlicher Führungskräfte“ in Nürnberg

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Mit Werten in Führung gehen“ war das Motto von Kongress und Messeausstellung  (initiiert aus dem Umfeld der Evangelischen Allianz - Freikirchen in Deutschland/Schweiz) auf dem Nürnberger Messegelände. Mit einem Messestand und einem Informationsabend waren auch die WiG präsent: einer von 300 Ausstellern mit kommerziellen, humanitären und missionarischen Themen auf christlichem Hintergrund, die über die großen Kirchen hinaus reichen. Der christliche Führungskongress mit Ausstellung ist einmalig in dieser Art und fand bei 3.800 Teilnehmern und in der Presse beachtlichen Widerhall. Ein Manifest proklamierte am Schluss eine christliche Unternehmensführung „nach den Maßstäben Gottes…, wie sie sich beispielhaft in den Zehn Geboten finden.“

Ein Informationsabend über den WiG-Ansatz beleuchtete die spezifische „Kultur des Gebens“, die sich etwa gegenüber Klienten zeigt (Marlene Fechter - Steuerbüro) oder in geschwisterlichen Beziehungen zwischen Firmenchefs (Georg Endler/Christoph Hohl, Tergon –Stuhlfabrik/CH) oder auch in der Spiritualität des Loslassens, beim Verlust wertvoller Mitarbeiter (Thomas HüttlContecta Hausverwaltung). Unter den Zuhörern befanden sich auch Messemitarbeiter und Führungskräfte aus Nürnberg: „Was ich hier heute Abend gehört habe, darauf habe ich mein ganzes Leben gewartet“, sagte jemand und eine Dame: „Ihr habt mich jetzt echt verunsichert in meinem Hauptprinzip der Gewinnorientierung.“

Mit eigenen Produkten – Pudding der Privatmolkerei Naarmann sowie ein Kurzfilm über die WiG – suchten die vier Firmen, 110224-26_Norimberga03 drei Freiberufler sowie weitere Freunde der WiG in der Messe-Ausstellungshalle und in den 30 Vertiefungsseminaren zur Unternehmensführung das persönliche Gespräch mit anderen professionellen Akteuren aus den Bereichen Consulting, Hilfswerke und christliche Publizistik. Alle bemühen sich um christliche Persönlichkeitsentwicklung oder um die Verbreitung christlicher Werte in der Wirtschaft. „Es war sehr hilfreich, einmal unseren globalen und zugleich innerbetrieblichen Ansatz der Geschwisterlichkeit zu vergleichen mit Initiativen, Organisationen und Firmen, die mit großer Professionalität auf demselben Gebiet tätig sind und wie wir einen christlichen Diskurs voranbringen wollen, der den Bedürftigen gewidmet ist und auch der Betriebskultur“, sagt Teilnehmer Winfried Baetz-Braunias, Filmproduzent und Akteur in der WiG.

Eindrucksvoll waren für mich die christlichen Zeugnisse von Führungspersönlichkeiten großer Firmen, von politischen und kirchlichen Größen“, meint Hermann-Josef Benning, der wie andere WiG-Akteure am Plenumsprogramm teilnahm und in den Seminaren über die Leitungsprinzipien der WiG und andere Methoden mitdiskutierte, die sich ebenfalls aus einer evangeliumsorientierten Ethik ableiten.110224-26_Norimberga02 In seinem Seminar “Den Stab erfolgreich weitergeben“ über die innerbetriebliche Nachfolge in mittelständischen Unternehmen erhielt Franjo Rademacher, einer der ersten Akteure der WiG in Deutschland, großen Zulauf und Beifall, indem er aus seiner dreißigjährigen Erfahrung als CEO – in einer Träger-AG mit 40 Reha-Kliniken – die 10 Regeln der Nachfolge für Senior und Junior aufstellte. Rademacher propagierte darin eine Kultur kluger Vorausschau und der Gelassenheit, aus einem christlichen Ideal des Loslassen-Lernens,- aus Liebe zum Nachfolger wie zu den Betriebsangehörigen das Geschaffene aus der Hand zu geben.

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