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Malta: Englisch lernen bei „The Voice“

Die Sprachenschule gehört zu den ersten Betrieben der "Wirtschaft in Gemeinschaft". Doch es geht hier nicht nur um das Erlernen der englischen Sprache, sondern auch um die Beziehung zwischen Lehrern und Studenten und unter den Studenten – das ist der verborgene Schlüssel zum Erfolg.

Von Anouk Grevin

The Voice 02« Wir fahren mit dem Bus zur Schule. Sie liegt nur wenige Minuten vom Meer entfernt. Andy nimmt uns in Empfang. Wie auch alle anderen Lehrer kennt sie jeden Studenten beim Namen und kümmert sich zusammen mit der Gastgeberfamilie um seinen Aufenthalt auf Malta. Mit ihr arbeiten Vivienne, die von Anfang an dabei war, Maria, die jahrelang eine führende Stellung im Familienministerium innehatte, und Marilyn, die seit zwei Jahren zur Equipe gehört und die Studien leitet.

The Voice“ entstand 1992 durch einige junge Leute, die begeistert waren von der Idee der „Wirtschaft in Gemeinschaft“, die von Chiara Lubich 1991 in Brasilien initiiert wurde. Heute arbeiten diese Jugendlichen als Familienväter- und mütter bei „The Voice“ mit. Vivienne, die jahrelang für die Schule verantwortlich gezeichnet hat, berichtet: „Ich hatte damals schon mit einem kleinen Betrieb begonnen, doch die Schwierigkeiten, auf die ich dabei stieß, haben mich abgeschreckt. Doch mit ‚The Voice‘ war das anders. Ich habe alles eingesetzt, damit der Betrieb in Gang kam. Dafür lohnte es sich, The Voice 04zu kämpfen.“

Die Mitarbeiter anderer Sprachenschulen in Malta (es gibt 47 inzwischen) können nicht begreifen, wieso sich „The Voice“ finanziell über Wasser hält. „Die anderen haben sehr große Gruppen von Studenten, wir haben kleine Gruppen von 5-8 Leuten pro Klasse. Das bedeutet natürlich, mehr Lehrer einzusetzen. Aber es funktioniert“, erklärt Marilyn.

Die persönliche Beziehung wird zur pädagogischen Methode bei „The Voice“, zum Schlüssel für die Fortschritte im Erlernen der Sprache. Damit hängt viel Vertrauen zusammen, vor allem wenn es um das Sprechen geht. Auch die Gastgeberfamilien klinken sich in dieses Spiel ein und tragen mit abendlicher lockerer Gesprächsführung zu den Fortschritten bei. Der Beziehung den Vortritt geben – das ist unser Kennzeichen – erklärt Vivienne. Alle – das hört man auch aus den Gesprächen mit den Studenten heraus – fühlen sich tatsächlich so frei wie in der eigenen Familie. „Hier habe ich Freunde gefunden und sehr sympathische Lehrer, denen wirklich The Voice 03etwas an mir liegt“, beschreibt Karina di Situation, und Raffaela fügt hinzu: „Meine Lehrerin ist jünger als ich. Das gibt mir den Mut, mich zuhause neu auf Arbeitssuche zu begeben. Ich will auch mein Bestes beitragen, so wie sie.

Es gehört zur Praxis der Schule, regelmäßig neue junge Lehrer einzustellen, wie es den Prinzipien der „Wirtschaft in Gemeinschaft“ entspricht. So war es für Claire, die sich jetzt um die Aktivitäten am Nachmittag kümmert und die Sehenswürdigkeiten auf Malta den Studenten nahe bringt. Auch diese Ausflüge gehören zum Englischunterricht. Malta ist ein historisches und kulturelles Kleinod: Nach einer Besichtigung der prähistorischen Tempel und den blauen Grotten kommt ein Sprung in das kristallklare Meereswasser gerade richtig. Am nächsten Tag geht es auf die The Voice 01Insel Comino mit ihrem Blue Lagoon, dann die Insel Gozo mit ihrer kleinen Stadt oder der Besuch in der Hauptstadt Valletta. Unerwartet kam es dabei am Strand zu einem tiefen Gespräch über die ‚Wirtschaft in Gemeinschaft‘. The Voice hat kürzlich neue Mitglieder in die Direktion aufgenommen, die zur Wirtschaft in Gemeinschaft stehen. Darunter auch John, der aus dem Tourismus-Management kommt. Neue Entwicklungen stehen damit in Aussicht.”


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